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Seit 1996 besteht eine enge Freundschaft des Grenzland-Schützenbundes mit der Confrerie des Chevaliers de St.
Jacques de Montebourg.  Motebourg ist die Partnerstadt der ehemaligen Gemeinde Walheim, heute des Aachener Stadtbezirkes Kornelimünster-Walheim. Die dort ansässige Bruderschaft
der Ritter des Heiligen Jakob, so die wörtliche Übersetzung des Namens, ist einerseits eine Bruderschaft mit ähnlicher gesellschaftlicher Zielsetzung und
kirchlicher Bindung, wie die Schützenbruderschaften, andererseits betreiben sie aber keinen Schießsport, sondern verstehen sich als Hüter traditioneller regionaler
Speisen und Getränke, zu deren Pflege sie regelmäßig Wettbewerbe veranstalten, bei denen Restaurants und Metzgereien eben dieses traditionelle Gericht aus der
Montebourger Gegend, Tripe und Pied de Couchon, zur Begutachtung einreichen können. Die Verkostung erfolgt ohne Kenntnis des Herstellers, also im Blindversuch.
Die von der Bruderschaft anschließend vergebenen Preise sind begehrte Trophäen und und unterstützen das Prestige des Hause, ähnlich wie ein Michelin-Stern,
allerdings nur bezogen auf ds spezielle Gericht “Tripe” oder “Pied de Couchon”. Einmal im Jahr veranstaltet man auch ein Kapitelfest, bei dem neue Ritter in die
Bruderschaft aufgenommen werden. Hieran nimmt auch eine Abordnung des Grenzland-Schützenbundes regelmäßig teil. Einige aus unseren Reihen wurden
bereits zu Ehren-Ritter gekürt, unter Ihnen auch unser Bezirks-Bundesmeister Josef Zimmermann. Eine Schützenbruderschaft in unserem Sinne existiert in dieser Gegend nicht. Dies ist
aber kein Hinderungsgrund für uns, mit dieser Bruderschaft Freundschaft zu pflegen, denn die Pfelge des kameradschaftlichen Miteinanders ist uns gemeinsam. |